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ISO-Norm

ISO 12647-2

den Standard-Druckbedingungen im Offsetdruck.

Drucklexikon

 

A, wie Altarfalz
Acrobat Reader Der Acrobat Reader ist ein kostenloses Computerprogramm zum Öffnen, Anschauen und Ausdrucken von PDF-Dateien.
Akzidenzen Unter Akzidenzen versteht man Drucksachen in kleinen Formaten mit relativ geringer Auflage. Typische Akzidenzen sind Geschäftsdrucksachen/Gelegenheitsdrucksachen wie Briefbögen, Visitenkarten, Falzprospekte, Eintrittskarten und Broschüren.
Altarfalz Der Altarfalz wird auch als Fensterfalz bezeichnet, da die beiden äußeren Seiten des Papiers nach innen gefalzt werden und somit wie die Flügel eines Fenster zu bewegen sind. Der Fensterfalz ist eine Art des Parallelfalz mit 6 Seiten, zusätzlich kann er auch in Bogenmitte gefalzt werden und ergibt somit einen 8-Seiter, der auch als Einschlagfensterfalz bezeichnet wird. Unter Falzprospekte kann der Altarfalz bei uns bestellt werden.
Angeschnitten Von Angeschnitten wird im Zusammenhang mit Elementen gesprochen, die bis zum Rand der Seite (randabfallend) drucken sollen. Bei diesen Elementen ist es erforderlich, dass ein ausreichender Beschnitt (meist ca. 3 mm) zugegeben wird, damit bei der Weiterverarbeitung keine weißen Ränder (Blitzer) sichtbar werden. Wenn Sie ein Produkt bei der Printmanege bestelle, beachten Sie das Factsheet, darin ist dies auch beschrieben.
Auflage Die Auflage ist die Anzahl der zu druckenden Exemplare eines bestimmten Druckproduktes.
Auflösung Die Auflösung beschreibt die Anzahl von Bildpunkten pro Längeneinheit (dots per inch =dpi) und bestimmt den möglichen Detailreichtum eines digitalen Bildes. Je größer die Auflösung ist desto mehr Details des Bildes sind darstellbar. Im Offsetdruck verwendet man eine Standardauflösung von 300 dpi.
Aussparen Objekte, die im Mehrfarbendruck aus einer oder mehreren, aber nicht allen der verwendeten Druckfarben aufgebaut sein sollen, müssen in den nicht verwendeten Farben weiß ausgespart sein, wenn sie nicht farbverfälscht wiedergegeben werden sollen. Weiße Objekte müssen immer ausgespart definiert sein, sonst verschwinden sie völlig.
B, wie Blitzer
Bedruckstoff Der Bedruckstoff ist die allgemeine Bezeichnung für alle zu bedruckenden Materialien, die durch eine Druckmaschine geführt werden können. Beispiele dafür sind Papier, Karton, Pappe, Stoff, Plastik, Kunststoff u.v.m.
Beschnitt Der Beschnitt ist ein verarbeitungstechnisch notwendiger Papierrand, der über das Endformat hinausgeht. Er enthält unter anderem Druckermarken, wie Schnittmarken und Passermarken.
Blindmuster Das Blindmuster ist ein unbedrucktes Muster eines z. B. Buches, welches im Umfang, Format, Papier, Einband, Ausstattung und Bindung dem später gedruckten Buch entsprechen soll. Das Blindmuster hilft allen, die an der Produktion beteiligt sind, zur besseren Vorstellung des Endprodukts.
Blindprägung Die Blindprägung ist eine Prägung ohne Druckfarbe. Hierbei werden Bild- und Textelemente auf einem Bedruckstoff mit Hilfe eines Prägestempels so verformt, dass sie hervorgehoben werden und damit spürbar sind.
Blitzer Der Blitzer ist eine Differenz (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Druckprodukte. Wenn beispielsweise eine Farbe gedruckt wird und dafür eine andere Farbe ausgespart werden muss, kann es an der Kante der beiden Farben zu einem Durchscheinen des Papiers kommen, wenn die beiden Farben nicht überlappen. Ebenfalls können Schneidefehler angeschnittener Flächen zu Blitzern führen. Zum Beispiel wenn ein randabfallendes Bild zu wenig oder gar keinen Beschnitt hat und das Produkt nicht exakt auf das Format geschnitten wird, wird eine weiße Kante sichtbar.
Bogenarten Es gibt drei wichtige Bogenarten, die es zu unterscheiden gibt. Der Druckbogen, der nach dem Drucken aus der Druckmaschine herauskommt, der Buchbinderbogen, der, sobald er die Schneidemaschine verlassen hat, weiterverarbeitet wird und der Falzbogen, welcher der gefalzte Buchbinderbogen ist.
Bogen-Offsetdruck Der Bogenoffsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, bei dem das Druckbild über ein Gummituch auf den Bedruckstoff, der in Bogen geschnitten durch die Druckmaschine läuft, erfolgt. Der Bogenoffsetdruck eignet sich für mittlere bis große Auflagen und bietet eine hohe Druckqualität. Der häufigste Bedruckstoff ist Papier und Karton und kommt zum Einsatz bei Akzidenzen aller Art, Werbeprospekten, Plakaten, Verpackungen etc.
Breitbahn Die Breitbahn macht eine Aussage über die Laufrichtung und somit Richtung der Papierfasern eines Bogens. Bei der Breitbahn läuft die kürzere Seite des Bogens parallel zur Laufrichtung des Papiers.
Broschüre Die Broschüre ist ein buchartiges Fertigprodukt ohne Einband, das einen geringen Umfang hat und meist mit einer Rückstichheftung oder Klebebindung ausgestattet ist. Eine Broschur beinhaltet hauptsächlich Produktinformationen oder Informationen die für eine große Vielzahl an Lesern eine Bedeutung hat.
Bruch Der Bruch ist ein Wort aus der Druckweiterverarbeitung. Ein Bruch ist ein Falz. Der Begriff Bruch stammt vom Kreuzbruch, bei dem zwei Falze über Kreuz gemacht werden. Ein Falz passiert in die Längs- und einer in die Querrichtung. Dadurch werden die Papierfasern mindestens einmal gebrochen. Je nach Art der Weiterverarbeitung und Seiten pro Bogen werden unterschiedliche Falzbrüche eingesetzt.
Buchdruck Der Buchdruck ist ein direktes Druckverfahren auf Papier und ist für große Auflagen und nur für grobe Raster geeignet. Wird heute seltener verwendet.
Bund Der Bund ist die Mitte einer Doppelseite oder auch der verbindende Bereich zwischen zwei aneinander stehenden Seiten.
C, wie CMYK
CMYK CMYK sind die Standard-Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow, Black. Mit diesen Farben lassen sich fast alle natürlichen Farben erzeugen.
Color Gamut Der Color Gamut ist der Gesamtumfang der Farben in einem Farbraum. Der Wide Gamut RGB ist ein sehr großer Farbraum, der von Standardmonitoren nicht komplett abgebildet werden kann. Circa 13% liegen außerhalb des sichtbaren Farbraums. Die Farbtöne Rot, Violett, Blau und Grün können sehr gut abgebildet werden. Extrem gesättigte Farben im Türkis und Grün können weniger gut abgebildet werden.
Colormanagement Das Colormanagement ist eine Software zum Kalibrieren von Geräten. Da in der grafischen Herstellung viele unterschiedliche Endgeräte wie Scanner, Monitor, Drucker und Druckmaschinen zum Einsatz kommen und diese mit verschiedenen Farbsystemen arbeiten, ist es wichtig, dass am Ende die Farbigkeit an der Druckmaschine stimmt. Deshalb versucht das Colormanagementsystem Bilder von einem Farbraum in den anderen zu konvertieren, um eine möglichst genaue Farbwiedergabe zu erhalten und das Druckergebnis auf den verschiedenen Geräten farbverbindlich zu simulieren.
Computer-to-plate CtP ist die Direktbelichtung von Computer auf Druckplatte. Die kompletten ausgeschossenen Layoutdaten werden mit einer Laserbelichtung direkt auf die Druckplatte übertragen.
Cyan Cyan ist eine Skalenfarbe im Druck.
D, wie Digitaldruck
Dichte Die Dichte ist die Masse einer Substanz in einer bestimmten Volumeneinheit. Im Druck wird durch die Dichte die Lichtundurchlässigkeit einer Farbschicht gemessen. Je höher die Flächendeckung von CMYK ist desto dichter und lichtundurchlässiger ist die Farbschicht.
Digitaldruck Beim Digitaldruck werden Daten direkt von der Druckmaschine verarbeitet. Es werden keine Druckplatten zur Übertragung des Druckbilds benötigt. Das Druckbild gelangt direkt vom Computer in eine Druckmaschine und wird dort auf das Druckmedium übertragen. Dieses Druckverfahren ist für Kleinauflagen geeignet. Desweiteren ist dieses Verfahren flexibel und ermöglicht ein personalisiertes Drucken.
Druckform Die Druckform ist im Offsetdruck die Platte, die nach der Druckformherstellung so aufbereitet ist, dass sie wasserabweisende und ölabweisende Stellen hat. Die wasserabweisenden Stellen nehmen ausschließlich die ölhaltige Druckfarbe auf. Somit wird die Farbe von der Druckform über das Gummituch auf den Bedruckstoff übertragen. Beim Digitaldruck gibt es keine feste Durckform, daher eignet dieser sich für Personalisierungen und Kleinauflagen.
Druckkontroll-Leiste Die Druckkontroll-Leiste ist ein genormter Bereich mit verschiedenen Farb- und Messfeldern, der bei Andruck und Auflagendruck normalerweise an einer horizontalen Bogenkante mitgedruckt wird und zur Qualitätskontrolle während des Drucks dient. Dieser wird auch oft Farbmessbalken genannt. Bei dem Druck von zusätzlichen Sonderfarben wird häufig ein separater Farbmessbalken in das Ausschießschema eingefügt, um ebenfalls im Druck eine Farbkontrolle durchführen zu können.
Druckverfahren Das Druckverfahren kann nach der Druckform in folgende Hauptdruckverfahren unterschieden werden: Hochdruck (Flexodruck), Flachdruck (Offsetdruck), Tiefdruck, Durchdruck (Siebdruck)
DTP Das Desktop Publishing ist die Produktion von Druckdaten und das Setzen von Text und Bilder zu einem druckfertigen Layout mit Hilfe von Computern.
Dublieren Das Dublieren ist ein Druckfehler, der beim Auflagendruck vorkommt. Das Druckbild erscheint minimal versetzt doppelt. Das Dublieren ist eine Rasterpunktvergrößerung, bei der der gewünschte Rasterpunkt des Druckbildes als doppelte und für das Auge als schattenförmige Kontur abgebildet wird. Das geschieht durch Passerschwankungen während des Druckprozesses.
Duplex Duplex steht im Digitaldruck für das Bedrucken von Vorder- und Rückseite eines Bedruckstoffs.
Durchdruck Der Durchdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit Hilfe von farbdurchlässigen Schablonen/Siebe durch die Druckform auf den Bedruckstoff übertragen wird. Der Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren.
Durchschlagen Beim Durchschlagen dringt Druckfarbe durch den Bedruckstoff und wird somit auf der Rückseite sichtbar. Dies ist ein Fehler im Druck, der durch falsche Farben, zu viel Farbdeckung oder schlechte Papierqualität auftreten kann. Je dünner das Papier ist desto schneller kann die Farbe durchdringen.
E, wie Euroskala
Einstecken Das Einstecken bedeutet das Ineinanderlegen mehrerer Falzbogen zu einem gesamten Exemplar. Die Falzbogen werden zusammen geheftet, so entstehen Rückstichbroschüren.
EPS Die Bilddatei EPS(Encapsulated PostScript) ist eine spezielle Datei-Variante der Postscript-Seitenbeschreibungssprache, die sowohl pixel- als auch vektororientiert sein kann. In der Druck- und Medienindustrie werden EPS-Dateien vorzugweise als Transportformat von Bilddateien eingesetzt.
Euroskala Die Euroskala ist in Mitteleuropa eine allgemein anerkannte Norm für die Definition, Herstellung und Anwendung von Druckfarben für den Vierfarbdruck.
Exportieren Das Exportieren ist die Sicherung oder Ausgabe von Daten oder Dateibestandteilen in einem Format, das nicht das ursprüngliche Format des speichernden/ausgebenden Programmes darstellt, sondern für den Austausch mit anderen Programmen oder Anwendungen gedacht ist. Zum Beispiel kann ein Dokument aus InDesign in das PDF-Format exportiert werden und ist für andere Programme verwendbar. Im Gegensatz dazu ist das eigentliche Dateiformat von InDesign .indd und ein proprietäres Format, welches nur von InDesign geöffnet werden kann.
F, wie Falzprospekt
Fadenheftung Die Fadenheftung ist eine Bindetechnik, bei der einzelne Falzbogen mit Fäden zu einem Block vernäht werden. Ein Block ist somit ein Buch. Diese Bindetechnik ruft ein besseres Aufschlagverhalten hervor, als die Klebebindung oder Rückstichheftung und besticht durch eine hohe Haltbarkeit und eine gute Planlage beim Aufschlagen.
Fadenzähler Der Fadenzähler ist eine Detaillupe zur besseren Beurteilung von Vorlagen oder Produkten. Der Fadenzähler ist so detailreich, dass die einzelnen Rasterpunkte eines Druckbildes durch ihn sichtbar werden.
Falz Der Falz ist ein scharfer Bruch bei Papieren beziehungsweise auch manuelles oder maschinelles Umknicken von mehreren Papierbögen.
Falzmaschine Die Falzmaschine wird benutzt zum automatischen Falzen bedruckter Bogen. Sie wird meistens für Falzprospekte und Broschüren verwendet.
Falzprospekt Der Falzprospekt ist ein typisches Werbemittel für Veranstaltungen oder Produkte. Unterschied zu einem Flyer ist, das Falzprospekte aus mehreren Seiten bestehen, die gefalzt werden.
Farbabfall Unter dem Begriff Farbabfall wird das Nachlassen der Farbdichte vom Druckstart bis zum Druckende, also in Druckrichtung, beim Offsetdruck verstanden. .
Farbauszug Der Farbauszug ist eine durch Separation hergestellte Graustufendatei oder ein monochromer Film, der die Farbanteile einer subtraktiven Grundfarbe einer Farbdatei oder Drucksache enthält. Im Offsetdruck werden Druckplatten der vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erstellt, um im Anschluss passgenau übereinander zu einem farbigen Bild gedruckt zu werden.
Farbe Die Farbe ist eine Empfindung, ein Sinneseindruck, welches durch das Auge wahrgenommen wird. Farbe kann mit drei Größen beschrieben werden: Helligkeit, Sättigung und Buntton. Grundsätzlich unterscheidet man Körperfarben von Lichtfarben. Die Lichtfarben mischen sich additiv und treten im Lichtspektrum auf, während die Körperfarben sich subtraktiv mischen und die Farbreize sind, die von Objekten, also materiellen Körpern, ausgehen.
Farbkalibrierung Zur korrekten Reproduktion von Bildern im Druck sollten alle eingesetzten Geräte (z. B. Monitor, Farbdrucker, Grafikkarte, Belichter etc.) aufeinander abgestimmt sein, so dass sie numerisch festgelegte Werte für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz übereinstimmend darstellen. Um die Geräte aufeinander anzupassen wird eine Farbkalibrierung mit einer speziellen Software und einem Messgerät durchgeführt. Die Software zeigt bestimmte Farben am Monitor an, während das Messgerät misst, was wirklich angezeigt wird. Die Abweichungen vom Ist- zum Soll-Zustand werden errechnet und in einer Korrekturkurve angezeigt. Die Software gibt diese Abweichungen an die Farbpalette der Grafikkarte weiter, die wiederrum versucht, die Farben am Display richtig darzustellen.
Farbkanal Der Farbkanal ist der Teil einer Farbbilddatei, der alle Farbanteile einer Grundfarbe enthält. Die Farbkanäle in einem Bild sind vom Modus abhängig. CMYK-Bilder haben für jeden Farbauszug einen Farbkanal, also insgesamt vier. RGB-Bilder haben somit drei Farbkanäle.
Farbkomponente Die Farbkomponente ist derjenige Farbanteil einer Mischfarbe zweiter Ordnung, der nach Subtraktion der Graukomponente übrig bleibt. Der Farbanteil besteht immer aus max. zwei Grundfarben und definiert alleine den Ton einer Farbe.
Farbkorrektur Bei der Farbkorrektur findet eine gezielte Veränderung der Farbwerte von Farbauszügen statt, um eine originalgetreuen Wiedergabe der Vorlage zu erreichen. Farbkorrekturen werden meistens in Photoshop mit der Gradationskurve gemacht. Dort können Helligkeiten, Kontraste und die einzelnen Farbkanäle verändert werden.
Farb-Management Das Farb-Management ist ein Computerprogramm, welches die Konstanz der Farbwiedergabe bei physikalisch verschiedenen Ausgabegeräten (Monitor, Drucker) sicherstellen soll. Siehe Colormanagement.
System Farbprofil Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben. Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese in einem gewissen Maß. Jeder Scanner, Monitor oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Die Farbprofile arbeiten mit dem Farbverwaltungssystem des Computers zusammen und sorgen für eine geräteunabhängige Wiedergabe der Farben.
Farbmessung Die Farbmessung wird mit einem Spektralphotometer zur Bestimmung der Größe einer Farbe durchgeführt. Ein Beispiel dafür, ist das CIELAB-System. Der Spektralphotometer misst den genauen Farbort also das komplette Farbspektrum und kann somit Farbabweichungen berechnen. Verwendung findet er beim Farbvergleich zwischen Druckerzeugnissen und Farbmustern. Die Druckmaschine kann bei Abweichungen sofort dagegensteuern. Ein weiteres Farbmessgerät ist der Densitometer, der die Volltondichte einer Farbe misst.
Farbmischung Die Farbmischung ist ein Farbeindruck, der entweder durch Mischung verschiedenfarbigen Lichts oder durch Mischung verschiedener Farbstoffe entsteht.
Farbprofil Das Farbprofil ist die Datei, die die Typisierung der darstellbaren Farben eines Gerätes enthält und dieses somit farblich charakterisiert. Es dient zur Angleichung verschiedener Geräte aneinander.
Farbraum Der Farbraum ist ein gedankliches dreidimensionales Gebilde, welches sämtliche Farben des sichtbaren Lichts in einer bestimmten, logischen und geordneten Form enthält. Es gibt verschiedene Farbräume und -modelle: Lab, RGB, CMYK, CMY etc.
Farbreihenfolge Die Farbreihenfolge ist im standardisierten Offsetdruck die festgelegte Reihenfolge der Druckfarben im Druck: Schwarz (K), Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y).
Farbseparation Die Farbseparation ist die Zerlegung einer Datei in die Grundfarben des entsprechenden Druckverfahrens. Im Zusammendruck entsteht das ursprüngliche Bild wieder. Anhand einzelner Farbauszüge können die Farbseparationen besser betrachtet werden.
Farbtiefe Die Farbtiefe ist die Anzahl der Bits, die eine Bilddatei oder ein Gerät zur Verfügung stellt. Die Farbtiefe bestimmt die Anzahl der unterscheidbaren Graustufen. Je mehr Farbabstufungen vorhanden sind desto mehr Helligkeitsabstufungen können dargestellt werden und umso höher ist die Bitanzahl.
Farbton Der Farbton ist der Anteil einer Farbe, der die Farbigkeit bestimmt, ohne Berücksichtigung von Helligkeit und Sättigung. Der Farbton ist eine Eigenschaft der Farbe und wird vom Menschen als beispielsweise rot, gelb, blau wahrgenommen und unterschieden. Die Farben eines Farbtons variiert durch die zwei Komponenten Helligkeit und Sättigung.
Farbumfang Der Farbumfang ist die Palette der in einem Farbsystem zur Verfügung stehenden Farben.
Feinbilddaten Feinbilddaten sind auch unter HighRes-Daten bekannt und bezeichnen hochaufgelöste Daten, die in voller Auflösung zum Druck bereit stehen. Feinbilddaten haben daher auch eine größere Datenmenge als niedrig aufgelöste Daten.
Finishing Das Finishing ist der Begriff für den Bereich der Druckveredelung, in dem weitgehend fertige Druckprodukte Nachbehandlungen zur Verbesserung der Qualität unterzogen werden. Das Finishing ist sozusagen der letzte Vorgang im Druck, bevor das Papier gefalzt wird und zur Weiterverarbeitung an den Buchbinder geht. Häufig ist das Finishing ein spezieller Lack der das Papier schützt oder schmückt. Ebenfalls zählen Stanzungen, Prägungen, Kaschierungen etc. dazu.
Flattermarke Die Flattermarke ist eine Marke, die bei der Klebebindung und Fadenheftung seinen Einsatz findet. Sie dient der optischen Kontrolle der richtigen Reihenfolge der gefalzten und zusammengetragenen Bogen und befindet sich als gedruckter Strick am Rücken eines gefalzten Bogens. Nachdem alle Bogen in der richtigen Abfolge zusammengetragen wurden, muss ein Treppenmuster am Rücken der Bogen erkennbar sein. Dies dient zur Kontrolle, das alle Bogen an richtiger Stelle sind.
Flächendeckung Die Flächendeckung ist das Verhältnis der bedruckten Fläche zur Gesamtfläche. Die Flächendeckung wird meist in Prozent angegeben. Sie sagt aus, wie viel Menge an Farbe auf der gesamten Papierfläche aufgetragen wurde. Ein Farbauftrag von 0% bedeutet, dass keine Farbe auf dem Papier ist. Bei 100% Flächendeckung ist das komplette Papier mit Farbe bedruckt.
Flächendeckung im Druck Mit der Flächendeckung wird beschrieben wieviel Gesamt-Farbe an einem bestimmten Rasterpunkt ist. Die Flächendeckung beim Offsetdruck mit 4 Farben liegt, wenn alle 4 Farben mit jeweils 100 % übereinanderliegen, bei 400%. Das heißt alle 4 Farben übereinander werden gezählt. Für einen optimalen Druck ist eine maximale Flächendeckung von 280-320% empfehlenswert.
Fleisch Das Fleisch ist der nicht zu druckende Bereich um ein Schriftzeichen herum. Ohne diesen Bereich würden sich die einzelnen Schriftzeichen berühren.
Flexodruck Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren für mittlere und große Auflagen auf z.B. Verpackungen, Beutel, Wellpappe, Kunststofffolien, Vordrucke. Er ist geeignet für Strich- und grobe Raster. Die erhöhten Stellen auf der Druckplatte sind die Bildträger. Da die Platten aus Fotopolymer oder Gummi bestehen, sind sie flexibel in ihrer Eigenschaft. Daher kann eine direkte Übertragung von Platte auf Bedruckstoff stattfinden.
Flyer Die Bezeichnung Flyer steht für einen meist kleinen Handzettel, der häufig als Werbemittel für Veranstaltungen und Eröffnungen oder zur Informationsvermittlung eingesetzt wird.
Font Der Font ist die digitale Formbeschreibung des vollständigen Zeichensatzes eines Schriftschnittes. Beispielsweise ein Zeichen der Schrift Verdana mit dem Schriftschnitt bold.
Formate Papierformate werden immer in Breite x Höhe angegeben (siehe auch Papierformate).
Formproof Der Formproof ist ein standgenauer Papierausdruck einer Druckplatte (z. B. über einen Plotter) zu Kontrollzwecken. Er enthält alle Marken, Inhalte, Stände und Positionen der Seiten, die identisch auf der Druckplatte zu sehen wären. Der Ausdruck wird, bevor die Druckplatte belichtet wird, erstellt, um Kosten einzusparen.
Fortdruck Die Bezeichnung für den Auflagendruck nach einem Andruck bzw. den Druck von weiteren Exemplaren über eine bestimmte Auflage hinaus wird Fortdruck bezeichnet.
Frequenzmodulierter Raster Das frequenzmodulierte Raster beruht auf dem Wahrscheinlichkeitsprinzip. Gleich große Rasterelemente werden vollkommen zufällig auf der Fläche entsprechend den Tonwerten der Vorlage platziert. In den Lichtern von Bildern, also in den hellen Bereichen, ist die Anzahl der Punkte gering, der Abstand zueinander ist groß. In Bildtiefen, also in dunklen Bereichen, steigt die Zahl der Rasterpunkte bei immer geringer werdendem Abstand. Der Vorteil ist, dass die Bilder detailreicher und schärfer wirken und die Farben brillanter sind. Bei gedruckten Mustern wie zum Beispiel von Textilien findet das FM-Raster häufig seinen Einsatz.
Füllstoff Füllstoffe können natürlich, synthetisch, organisch oder anorganisch sein und werden der Papiermasse zum Erzielen bestimmter Papier-Eigenschaften bei der Herstellung beigegeben.
G, wie Grundfarben
Gautschen Das Gautschen ist die Bezeichnung für das Ablegen des noch nassen Papiers vom Handsieb auf einen Filz. Dieser Vorgang findet in der Papierherstellung statt. Des Weiteren wird vom Gautschen gesprochen, wenn nach bestandener Gesellenprüfung von Druckern und Setzern, der frischgebackene Geselle zuerst in einen Zuber mit Wasser geworfen wird und anschließend einen Mix von diversen Flüssigkeiten, den andere Gesellen für ihn zubereitet haben, kniend auf einem Holzscheit zu sich nehmen muss. Dieses Buchdruckerritual dient zur symbolischen inneren und äußeren Reinwaschung von den Sünden und Verfehlungen der Lehrzeit.
Geschlossenes Format Vom geschlossenen Format wird bei einem beschnittenen Endformat eines mehrseitigen Druckprodukts (z.B. Falzprospekt) im geschlossenen Zustand gesprochen. Das Gegenteil ist das offene Format, welches das Format des Druckprodukts im aufgeklappten und somit offenen Zustand meint.
Gestrichen Gestrichene Papiere haben eine geschlossene Oberfläche, um sie glänzender, matter oder besser bedruckbar zu machen. Sie werden im Bereich Kunst- und Bilderdruck sehr häufig eingesetzt. Eine Streichmasse aus Pigmenten und Bindemitteln wird aufgebracht, gleichmäßig verstrichen, getrocknet und satiniert.
Goldener Schnitt Der Goldene Schnitt ist ein Schönheitsgesetz für die Harmonie der Proportionen bei der Flächen- und Raumaufteilung. Seitenverhältnis sind z.B. 3:5, 5:8, 8:13. Der Goldene Schnitt sorgt für ein ästhetisches Seitenverhältnis, bei dem sich die kürzere Seite zur längeren Seite so verhält, wie die längere Seite zur gesamten Strecke.
Gradation Die Gradation ist das Verhältnis der Tonwertabstufungen der fotografisch erzeugten Schwärzung zur Abstufung der wirksamen Lichtmenge.
Graubalance Unter Graubalance versteht man im Bereich der Drucktechnik die Anteile an den drei Grundfarben des Drucks Cyan, Magenta und Gelb, die bei ihrem Zusammenmischen ein als neutral empfundenes Grau ergeben. Sind diese Farben nicht in Balance, erkennt das menschliche Auge sehr schnell einen Farbstich im Grauton. Damit das nicht passiert, dürfen sich die drei Farben nicht mehr als 4-5% im Tonwert unterscheiden.
Graukeil Der Graukeil ist ein Hilfsmittel mit einer Folge von Feldern mit Abstufungen von Grau im Bereich von Weiß bis Schwarz. Üblicherweise sind die Grauabstufungen in 5% oder 10% Schritten auf einem Papierstreifen dargestellt.
Graukomponente Die Graukomponente ist derjenige Anteil an einer Mischfarbe zweiter Ordnung, der ausschließlich die Helligkeit einer Farbe definiert, unabhängig von Farbton und Sättigung.
Graustufen Graustufen sind ein bestimmter elektronisch erfasster oder gespeicherter Wiedergabewert von Bildinformationen zwischen schwarz und weiß. Tonwertabstufung in einer Halbton-Bildvorlage (analoge Bildinformationen), die digital gespeichert werden. Siehe Tonstufen.
Grauwert Der Grauwert gibt den Schwärzungsumfang eines bestimmten Grautons in einem Halbtonbild an. Für das menschliche Auge ist der Grauwert die Helligkeit eines Objekts.
Greifer Der Greifer ist ein Bauteil zum Bogentransport durch die Druckmaschine.
Greiferrand Der Greiferrand ist der Rand eines Papierbogens, der nicht bedruckt werden kann, da das Papier an dieser Stelle vom Greifer durch die Druckmaschine geführt wird.
Greiffalz Der Greiffalz ist der vorstehende Bogenteil, der ein leichtes Öffnen beim automatischen Sammeln einlagiger Produkte ermöglicht.
Grobdaten Grobdaten sind LowRes-Daten für niedrigaufgelöste Darstellungen von Bildern und Texten. Sie werden oft zum Layouten verwendet, da die Datenmengen kleiner sind und der Arbeits- und Abspeicherungsvorgang schneller vorgenommen werden kann.
Grundfarben Unter Grundfarben versteht man im Druck die subtraktiven Farben Cyan, Magenta und Gelb. Die additiven Grundfarben sind Blau, Grün und Rot und sind Lichtfarben.
Grundlinie Die Grundlinie ist im Druck die waagerechte Basislinie bei der Herstellung eines Einteilungsbogens. Im Bereich der Typografie ist die Grundlinie mit der Schriftlinie gleichzusetzen, auf der die Buchstaben stehen. Die Unterlängen der Buchstaben ragen jedoch über die Grundlinie.
H, wie Heften
Halbton Der Halbton ist die Bezeichnung für einen Farbton, der nicht Vollton einer Farbe (oder schwarz und weiß)ist, sondern eine prozentuale Mischung aus Farbe und Untergrundton. Durch die Rasterpunkte im Druck entsteht diese Mischung.
Heften Das Heften ist ein Bindeverfahren bei dem gefalzte Bogen oder Einzelblätter miteinander durch Faden oder Draht verbunden werden. Je nach Verbindungsart müssen die gefalzten Bogen zusammengetragen oder gesammelt werden.
HKS HKS ist der Farbenbestand für Schmuck- und Sonderfarben der Firma Hostmann-Steinberg Druckfarben. Es gibt verschiedene Farbreihen: K - für gestrichene Papiere, N - für ungestrichene Papiere, E - für Endlospapiere, Z - für Zeitungspapiere.
Holzfreie Papiere Holzfreie Papiere sind ausschließlich aus reinem Zellstoff (mindestens 95%), also ohne andere Holzbestandteile hergestellte „Feinpapiere".
Holzhaltige Papiere Holzhaltige Papiere bestehen zu 10 bis 75% - bei Zeitungspapieren sogar bis zu 95% - aus Holzschliff.
Holzschliff Der Holzschliff ist der Rohstoff, der für die Papierherstellung benötigt wird. Er enthält außer den Zellstoff-Fasern auch die Holzbestandteile Harz und Lignin wird oft für Druckprodukte mit kurzlebiger Verwendung eingesetzt (z. B. Zeitungspapier).
Hydrophil Hydrophil bedeutet feuchtigkeitsfreundlich (wasserfreundlich bzw. fettfeindlich). Zum Beispiel nach der Belichtung einer Druckplatte gibt es eine hydrophile Schicht, die Wasser annimmt.
Hydrophob Hydrophob bedeutet feuchtigkeitsfeindlich (wasserabweisend bzw. fettfreundlich). Zum Beispiel nach der Belichtung einer Druckplatte gibt es neben der hydrophilen Schicht auch die hydrophobe Schicht, die nur Fett annimmt und Wasser abweist.
I, wie Inline-Finishing
ICC Das ICC (International Color Consortium) ist ein Zusammenschluss bedeutender Firmen aus dem Vorstufen - Bereich mit dem Ziel, einheitliche Standards für Colormanagement-Systeme zu schaffen.
Illustrator Der Illustrator ist ein Programm von Adobe zum Erstellen von Illustrationen, Grafiken, Diagrammen und vielem mehr. Dabei wird mit Vektoren gearbeitet.
Illustrationsdruck Der Illustrationsdruck ist der Druck von Zeitschriften, welche in regelmäßigen Abständen kommen.
Imprimatur Die Imprimatur ist die Druckfreigabe eines Produkts durch den Kunden bzw. Auftraggeber.
Inch Inch ist die Maßeinheit für die Länge im angelsächsischen Raum. 1 Inch (entspricht 1 Zoll) = 2,54 cm.
InDesign InDesign ist ein Layout- und Satzprogramm von Adobe. Komplette Layouts werden in InDesign gesetzt und gestaltet und können direkt als PDF oder andere Dateiformate ausgegeben werden.
Indikatoren Indikatoren sind Farbstoffe, die sich bei einer Veränderung des pH-Wertes farblich verändern und dadurch eine Messung des pH-Wertes von Flüssigkeiten und Bedruckstoffen ermöglichen.
Indizierte Farben Indizierte Farben basieren auf einer Farbtabelle, welche aus 256 Farben besteht. Der Speicherbedarf dieser Bilder ist durch den erheblich reduzierten Farbumfang sehr gering.
Infrarot Infrarot ist eine Farbe, die das menschliche Auge nicht sehen kann. Sie liegt außerhalb des sichtbaren Spektralbereiches unterhalb der Farbe Rot.
Inline-Finishing Das Inline-Finishing ist die Endverarbeitung zum fertigen Druckprodukt, die noch innerhalb der Fertigungsstraße der Druckmaschine erfolgt (zum Beispiel nuten, rillen oder perforieren).
Irisdruck Der Irisdruck ist der farbige Druck, bei dem mehrere im Farbkasten nebeneinander liegende Farben auf den Farbwalzen ineinander verlaufen und die Platte in Bahnen oder Streifen mehrfarbig einfärben. Der Irisdruck findet seinen Einsatz im Flach-, Hoch- und Siebdruckverfahren. Jeder Bogen ist einzigartig, da das Verlaufen der Farben bei jedem Druckvorgang neue Farbkombinationen bildet.
J, wie JPEG
JPEG JPEG( = Joint Photographic Experts Group) ist das Dateiformat von Bildern und gleichzeitig ein Komprimierungsverfahren speziell für Bilddateien. Dieses Dateiformat wird von allen Digitalkameras unterstützt. JPEG ist ein verlustbehaftetes Dateiformat und komprimiert Bilder. Je stärker das Bild komprimiert wird, desto kleiner ist die Datei und desto unschärfer das Bild.
Jungfer Jungfer ist der Fachbegriff für eine fehlerfrei gesetzte Seite.
Justieren Das genaue Abstimmen auf eine exakte Höhe oder sonstige andere Einstellung wird Justieren genannt. Zum Beispiel justiert man die Farbauftragswalzen zu den Farbverreibern und dem Druckplattenzylinder.
K, wie Klebebindung
Kalander Der Kalander ist ein Walzenstuhl, eine Art Maschine mit einer Walzenkombination zum Glätten (Satinieren) von Papieren.
Kaschieren Die Verbindung von mehreren Bahnen oder Bogen durch Klebstoff, wobei die Materialien verschieden sein können, nennt man Kaschieren. Kaschiert wird meistens ein Deckenmaterial oftmals aus Pappe, welches um den Grundkörper (Innenseiten) eines Buches gelegt wird und als Schutz des Umschlags selbst dient
Klappe, Klappseite Eine Klappseite ist eine nach innen gefalzte überbreite Seite eines Buches oder einer Broschüre. Häufig werden Klappen bei großformatigen Bildern in Form eines Panoramabildes eingesetzt.
Klebebindung Die Klebebindung ist ein Bindeverfahren, bei dem der Buchblock aus gefalzten und zusammengetragenen Bogen besteht, die am Bund aufgefräst und mit Klebstoff verbunden werden.
Komplementärfarbe Die „Gegenfarbe" zu einer Farbe ist die Komplementärfarbe. Die Komplementärfarbe liegt einer anderen Farbe im Farbkreis gegenüber und kompensiert sich bei Mischung beider Farben zu einem neutralen Grau.
Konfektionieren Unter Konfektionieren wird das Zusammenfügen von Produkten verstanden. Der letzte Schritt bei einer Produktion ist das Konfektionieren. Beispielsweise wird der Briefbogen in einen Briefumschlag gesteckt und mit einer Briefmarke versehen.
Kreuzfalz (Kreuzbruch) Beim Kreuzfalz erfolgt jeder weitere Falz immer im rechten Winkel zum vorherigen.
Kunstdruckpapiere Gestrichene Papiere werden auch als Kunstdruckpapiere(oder auch Bilderdruckpapiere) bezeichnet, da sich auf ihnen Bilder mit feinstem Raster drucktechnisch wiedergeben lassen und somit eine sehr gute Qualität aufweisen.
L, wie Laufrichtung
Lab Der Lab- Farbraum ist ein medienneutraler Farbraum für das Colormanagement und wurde vom CIE-Konsortium vorgeschlagen. Er zeigt alle wahrnehmbaren Farben in einem 3D-Modell, die geräteunabhängig sind. Farbgenauigkeit benötigen alle grafischen Arbeiten, in denen Scanner, Monitore und Drucker eingesetzt werden. Um eine korrekte Farbverwendung gewährleisten zu können, wird der Lab-Farbraum als international gültigen und einheitlichen Farbraum eingesetzt. Er bietet eine weitaus größere Farbtonauswahl als der RGB- und CMYK –Farbraum.
Laminieren Beim Laminieren wird beispielsweise eine Klebefolie mit einer transparenten Kunststoff-Folie überzogen. Farbfolien werden ebenfalls eingesetzt. Oftmals werden zum Beispiel Klebefolien/Aufkleber laminiert, um eine längere Haltbarkeit zu erhalten.
Laufrichtung Die Laufrichtung gibt die Anordnung der Fasern des Papiers an. Dies ist sehr relevant für die Weiterverarbeitung der Druckprodukte. Dickes Papier kann nur sehr schlecht gegen die Laufrichtung gefalzt werden und es bricht dann meistens unschön auf. Somit wird vor dem Druck darauf geachtet, dass die Laufrichtung parallel zum vorgesehenen Falz läuft, um Brüche im Papier größtenteils zu vermeiden. Um die Laufrichtung eines Papierbogens festzustellen, gibt es verschiedene Tests.
Layout Das Layout ist ein Entwurf, der die Grundelemente wie Satzspiegel, Text-, Bild-, Objektfelder, Seitenzahl, Schriftfamilie, Schriftgrößen, etc. einer Seite aufzeigt.
Leporellofalz Der Leporellofalz wird auch Zickzackfalz genannt. Hierbei werden mindestens zwei oder mehrere Falze in wechselnder Richtung zueinander durchgeführt, die immer parallel zueinander verlaufen.
Lesegröße Die Lesegröße wird bei Grundtexten von allerlei Produkten, die zur Lesefunktion beitragen, angewendet. Sie haben meist einen Schriftgrad von 9-11pt.
Linksbündig Die linksbündige Ausrichtung eines Textes sagt aus, dass jeder Zeilenanfang am linken Rand beginnt und das Zeilenende meist rechts ausläuft.
Lumbeck-Verfahren Das Lumbeck-Verfahren steht für eine fadenlose Klebebindung für Broschüren, Bücher etc., bei dem gefalzte Bogen oder Einzelblätter durch Klebstoff zu einem Buchblock verbunden werden.